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Monte Lema

Monte Lema

  • Anfahrt
  • Vom Gotthard her kommend Richtung Bellinzona, Lugano Nord ab der Autobahn und immer Richtung Ponte Tresa bis bei einem Kreisel (zwei Einspurmöglichkeiten mit Mittelinsel) mittels den braunen Wegweiser "Monte Lema" ,rechts weg, beschildert ist. Miglieglia (ca. 20 Min.). Direkt bei der Talstation der Gondelbahn stehen ca. 40 Parkplätze zur Verfügung.
  • Übernachtung / Verpflegung
  • Da die letzte Gondelbahnfahrt Richtung Tal um, wenn ich mich recht erinnere, 1700 Uhr die Station verlässt, bietet es sich an die Nacht im Bergrestaurant zu verbringen. Allerdings ist es nicht immer geöffnet, da ein Minimum (ab ca. 5 Personen) an Gästen vorhanden sein muss damit sie den "Nachtbetrieb" aufrechterhalten. In unserem Fall haben sie eine Ausnahme gemacht, denn wir waren nur zu dritt.
  • Um die Reservation vorzunehmen wendet man sich am besten an den lokalen Tourismusdienst.
  • Die Küche des Restaurants ist einwandfrei und flexibel dazu, so konnten wir das Nachtessen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben um die Abendthermik voll auszukosten. Für die Modelle wurde uns eine kleine Hütte neben an zur Verfügung gestellt. Abschliessbar, Strom vorhanden und ohne Mehrkosten!
  • Fliegen
  • Der Startplatz liegt vom Restaurant her gesehen, hinter dem Hügel. Wenn man oben auf dem Gipfel beim Steinkreuz steht, geht\'s von da aus noch ca. 100m hinunter auf eine kleine Ebene mit einer Holzbank. Man hat diesen Startplatz gewählt, da nebst den Modellflieger auch die Paraglider und Deltasegler die guten Bedingungen nutzen wollen und es in der Vergangenheit schon zu unschönen Zwischenfällen gekommen ist. Somit starten die Manntragenden "Geräte" zu oberst und halten sich links, die Modelle unterhalb und halten sich rechts.
  • Das Modell in den Gegenwind Richtung Lugano gestartet, flogen wir dann immer rechts der Bergkrete nach bis über den kleineren Gipfel ein paar hundert Meter entfernt. Da geht\'s dann plötzlich in riesigen Schritten nach oben. Die stärkste Thermik die ich je erlebt habe, ein paar Kreise und man war auf einer super Höhe! Von da an lässt es sich rumheizen ohne Ende. Teilweise bekommt man ein Gefühl, dass der Aufwind einem nicht mehr landen lassen möchte.
  • Den Landeanflug plant man am besten von unten über den Bergkamm gegen sich. Um Höhe und Geschwindigkeit abzubauen, werden zuerst ein paar grosszügige Kreise geflogen und eventuelle Bremshilfen dazu genommen. Da die Aufwinde von links und rechts über dem Geländekamm zusammentreffen, kann es beim Landeanflug, vor allem für kleinere Modelle, teilweise sehr turbulent werden.
  • Im Sommer beginnt die Thermik eher erst nach dem Mittag zu wirken. Im Frühling soll es jedoch schon ab 1100 Uhr gehen. Am Abend flogen bis ca. 1900 Uhr. Wenn die Abendthermik einsetzt, wird es sehr ruhig. Es trägt nicht mehr so stark wie am Nachmittag, dafür aber flächendeckend. Super genial für ein paar letzte entspannende Flüge! An diesen zwei Tagen haben wir, die wohl besten Bedingungen erwischt.



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