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Nauders

Nauders

  • Anfahrt
  • Nauders liegt direkt über der Schweizer Grenze in österreich, ca. 20 km von Scuol (GR) entfernt. Es gibt 2 mögliche Anfahrtswege, welche wir beide ausprobiert haben. Den einen von Zürich her Richtung St.Gallen über Feldkirch durch den Arlberg Tunnel. Für den Rückweg haben wir die zweite Variante genommen. Von Nauders her das Engadin hinauf alles Richtung Zernez bis nach Sagliains (Susch), von wo aus man den Autoverlad Vereina nehmen kann, der einem direkt nach Klosters kutschiert. Wir benötigten für beide Wege ca. 4 Stunden. Da wir mit einem Anhänger (800 kg) unterwegs waren würde ich das nächste Mal jedoch beide Wege über Feldkirch fahren. Autobahn und Überlandstrecken sind mit dem Gewicht im Schlepptau für mich (und alle anderen hinter mir) einfach angenehmer als enge und steile Passstrassen. Die Strecke ist zwar länger, doch was man an Treibstoff mehr benötigt gleicht sich mit den Preisen für den Autoverlad wieder aus (vor allem mit Anhänger).
  • Übernachtung / Verpflegung
  • In Nauders gibt es zahlreiche Möglichkeiten in verschiedenen Preisklassen. Wir haben uns für das Hotel Post entschieden, was sich im Nachhinein als eine gute Wahl herausgestellt hatte. Zwar gehört es nicht zu den günstigsten, doch für sein Geld bekommt man auch etwas. Nicht nur der Wellnessbereich mit Sauna, Dampf- und Hallenbad kann an Schlechtwettertagen eine Alternative sein. Auch die grosse Hotelbar inkl. Lounge laden ein, ein bisschen zu verweilen.
  • Die Küche können wir nur loben! Es werden sehr gute Gerichte serviert, welche auch für das Auge ein Schmaus sind. Satt wird man immer, wir haben es regelmässig übertrieben.
  • Für die Modelle wurde uns ein Extraraum kostenlos zur Verfügung gestellt, in welchem man die Modelle laden und auch kleinere Reparaturen vornehmen konnte
  • Night-Life
  • Sind wir irgendwo eine Woche zu Gast, interessiert es uns, welche Beschäftigungs- und Vergnügungsmöglichkeiten es auch ausserhalb der Hotelanlage gibt. Tagsüber gibt es in Nauders für ein Schlechtwetterprogramm nicht viel was man machen oder sehen müsste. Für den Abend bis in die Nacht hinein bieten eine Handvoll Bars ihre Dienste an. Als Favorit hat sich bei uns die Yeti-Bar herauskristallisiert. Gute Atmosphäre, gutes Bier und im Vergleich mit der Konkurrenz am meisten Betrieb. Da wird einem am nächsten Tag auch mal eine vergessene Begleichung des letzten Drinks vom Vorabend verziehen (smile).
  • Fliegen
  • In Nauders bietet sich die Möglichkeiten für den Alpinen Hangflug, den Motor und Schleppbetrieb. Als Gast des Hotels, kann man die Vereinspiste der örtlichen Modellfluggruppe gratis benützen. Die Piste liegt oberhalb, rechts vom Dorf und ist unter der Woche selten besetzt. Vor 1300 Uhr lässt es sich gut fliegen, da es bis da meistens windstill bleibt. Am Nachmittag zieht meistens ein mässiger Wind durch das Tal, welcher das Landen erschwert. Vor und nach der Piste ist es stark abfallend, was Turbulenzen zur Folge haben kann. Die Länge und Breite ist ausreichend um z.B. mit einem F3A oder der Funtana zu landen. Roger brachte es sogar mit seinem 2.8m Swiss Trainer fertig, obwohl man dann keinen grossen Spielraum mehr hat.
  • Da die Piste am Hang liegt, kann man mit kleineren Seglern ca. 100m den Berg hinauf laufen und einen Handstart probieren. Am Nachmittag ist es uns mehr als einmal gelungen von da in die Thermik einzusteigen, auch wenn wir richtig kämpfen mussten. Bei starkem Wind lässt sich auch sehr gut direkt an der Pistenkannte fliegen!
  • Fährt man in Richtung Reschensee, gelangt man in ca. 30 Minuten über Waldwege ein paar hundert Höhenmeter auf den Plamont, allerdings besteht für eine Teilstrecke ein Geh- und Fahrverbot. Wir vermuten wegen Steinschlags, der letzte Teil der Strecke ist auch nicht mehr in solch einem tadellosen Zustand, so dass man den Sportwagen besser zu Hause lässt. Oben angekommen, bietet sich eine super Aussicht über den gesamten Reschensee. Die Wiese zum Landen ist gross, jedoch sehr hügelig. Ziellandungen und eher kleinere Modelle sind da sicher vorteilhaft. Infolge zu schwacher Windstärken, bot sich uns leider keine Gelegenheit Flugerfahrungen zu sammeln. Der sehr steile Abhang lässt jedoch ein sicherlich gutes Hangfräsen bei genug Wind erahnen.
  • Um auf den dritten und höchsten Startplatz zu gelangen nimmt man zuerst die Seilbahn zum Bergrestaurant Bergkastel auf 2173 m. . M.. Von dort aus geht es ca. 150 Höhenmeter zu Fuss bergauf. Von oben kann man in zwei Richtungen starten. Das Landen ist auch hier ein bisschen riskant, da sich auf der Wiese an vielen Stellen kleinere Steine befinden. Es empfiehlt sich ein DLG Modell oder einen Hochstartgummi mitzunehmen, um beim ersten Start eine Sicherheitshöhe zu erzielen. Man hat nicht viel Zeit um herauszufinden ob es trägt oder säuft und muss dann sehr schnell wieder reinkommen. Auch hier konnten wir keine längeren Flüge machen, da die Thermik wegblieb.
  • Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, oberhalb Nauders bei einem Hof zu starten. Wir haben es jedoch nicht geschafft diesen Platz auszukundschaften.



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